LaLeLu: „Pech im Unglück – a-cappella-Lebensberatung“

…und so eine Art Taufe in der ufa-Fabrik…

Berlin-Tempelhof, 15. August 2012 Die a-cappella-Sensation „LaLeLu“ aus Hamburg hat im Hafen der Tempelhofer ufa-Fabrik zur Schiffstaufe angelegt. Seit 1995 ist die Musik-Comedy-Gruppe erfolgreich im deutschsprachigen Raum unterwegs. Der gesangsstarke Opernbariton Frank Valet ist neu zu der Gruppe gestoßen und hat, nach intensiven Proben für das zehnte Programm, in Berlin seine Feuertaufe bestens bewältigt. Das Berliner Premierenpublikum hat den zweistündigen Musikabend und die Taufe des Neulings mit tosendem Applaus gefeiert.

LaLeLu (Promo-Foto: c Marco Grundt)
LaLeLu (Promo-Foto: c Marco Grundt)

LaLeLu sind eine Frau und drei Männer: Sanna Nyman, Tobias Hanf, Jan Melzer und Neuzugang Frank Valet. Von Anfang an war das Berliner Publikum begeistert, wie die Gruppe musikalisch und witzig die a-cappella-Lebensberatung präsentierte. Launig und hintersinnig wird über Rollenklischees bei Spaziergängen erzählt, Pechvögel besungen, der Neuzugang Frank als lebendes Schlagzeug eingesetzt und Jan erzeugt stimmlich perfekt die Rockgitarre mit seinem Mund. Klassische Musik, Rock, Pop, Jazz und Blues alles nur mit der eigenen Stimme: Bei den vielfältigen Musikpräsentationen gibt es keine Grenzen. Die Show ist perfekt abgestimmt zwischen abwechslungsreicher Musik und kurzweiliger Clownerie. Man merkt kaum die Übergänge der Showeinlagen. Ein unsichtbarer roter Faden zieht sich durch eine gut inszenierte Vorstellung. Eine hervorragende Regieleistung von Lukas Langhoff konnte hier bewundert werden.

Die neue Sommerbühne bietet den perfekten Rahmen für die Künstler. LaLeLu bewegen sich gesanglich auf hohem Niveau und bei den Comedyeinlagen ist die Spielfreude der wichtigste Begleiter. Sie schlüpfen in unterschiedliche Rollen. Dabei spielt besonders der Baß Tobias seine Trümpfe aus, wenn er jede Menge Stimmen von Prominenten einmalig imitiert, auch mal zur Querflöte greift oder als nervender Sohn jede Menge Eis vom Vater erbettelt.

Der weibliche Part, die Finnin Sanna Nyman, zeigt ein beachtliches gesangliches Spektrum. Mit viel Eleganz und Grazie spielt sie selbstironisch mit ihren männlichen Kollegen. Bei LaLeLu kann sich jeder selbst auf die Schippe nehmen und hat dabei noch viel Freude.

Auch wenn der erste Teil des Programms an ganz kleinen Stellen noch nicht ganz rund war und kleine Abläufe noch nicht perfekt abgestimmt waren, war es eine grandiose Gesamtleistung in der Neubesetzung der Gruppe. Übrigens ist Frank Valet für Sören Sieg zu den Musikunterhaltern gestoßen, der sich nach wie vor für den Text und die Musik verantwortlich zeichnet. Sören konzentriert sich jetzt auf seine schriftstellerischen Tätigkeiten.

Zum Abschluss der Show wurden an die einhundert Lieder, ein Potpourri von Evergreens und aktuellen Hits der unterschiedlichen Stilrichtungen, dem begeisterten Publikum geschenkt.

Unterhaltung die wirklich unterhält und glücklich macht! LaLeLu lohnt sich immer wieder! So können sich die Berliner schon auf die Weihnachtsshow bei den Wühlmäusen freuen.

Thomas Moser – BerLi-Press

http://www.lalelu.de

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