Archive for November 2011

Weltklasse in der ufa-Fabrik: Pianotainment®

November 22, 2011

Berlin-Tempelhof, 17. November 2011 Ein Piano und zwei internationale Künstler in der Tempelhofer ufa-Fabrik. Die „Gods of MusikComedy“ stellen ihr „The Grazy Concert” vor. Das Ganze nennt sich „Pianotainment“ und ist eine kurzweilige musikalische Unterhaltung der besonderen Art. Die hohen Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Der Varieté Salon war bei der Berlinpremiere bis auf den letzten Platz besetzt.

Das original Allgäuer Klavierduo, Stephan Weh und Marcel Dorn,besteht seit 1996. Ob bei der Atlantiküberquerung auf der Queen Mary 2, vor ausverkauften Häusern in China, in Dubai oder im Iran: Die beiden Spitzenpianisten der besonderen Art sind überall zu Hause. In Asien sind Weh und Dorn als Dabao & Xiaobao regelmäßig auf Tournee. Das preisgekrönte Programm fasziniert durch virtuose Klaviermusik mit spektakulären Showeinlagen und einer gehörigen Portion Humor.

Der volle Pianosound erfüllt den Varieté Salon. Die Show wird durch den Einsatz von Kameras und einer Videowand zum hautnahen Vergnügen. Ob vier fliegende Hände auf den Tasten oder Clownerien und Faxen machen, alles kann ganz nah erlebt werden. Die dynamische Virtuosität beeindruckt in jeder Sekunde. Langeweile gibt es an diesem Abend nicht!

Die Pianisten haben ihre Musikversionen selbst arrangiert. Ob den „Fluch der Karibik“ oder die „Humoreske“ von Antonín Dvořák: Die Ausnahmepianisten mit der lustvollen Kombination von Spaß und Musik präsentieren die Werke im klassischen Stil oder als Pop- und Jazzversionen. Den „Flohwalzer“ athletisch rückwärts, den „Hummelflug“ im Rekordtempo, Flamenco oder Boogie-Woogie-Klänge: Weh und Dorn bieten kurzweilige erfrischende Unterhaltung. Die Spaßvögel an den Tasten sind Globetrotter und nehmen die Zuhörer mit auf ihre Reise zu den romantischsten Orten der Welt. Scheinbar mühelos jonglieren die beiden Ausnahme-Pianisten vierhändig mit Klassik, Pop und Jazz und halten dabei stets die Balance zwischen Anspruch und Show.

„Für Elise“ wird als Lounge-Version gespielt, beim Blues kommen Tennisbällen zum Einsatz und „Swing low, sweet chariot“ wird in der jazzigen, fast rockigen Form interpretiert. Besonders witzig und äußerst passend zum Veranstaltungsort, dem historischen UFA-Gelände, ist ihr eigener Stummfilm, der wie in frühen Tagen mit Musik untermalt wird.

„Pianotainment“ ist witzig, listig und hochwertig: Unterhaltung, die begeistert!

Thomas Moser -BerLi-Press (www.berli-press.de)

 

In der ufa-Fabrik nochmals vom 14. bis 17. Dezember 2011, jeweils um 20 Uhr.

http://www.pianotainment.com

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Militärmusikspektakel „Berlin TATTOO“: Eine beeindruckende Show der Sinne!

November 5, 2011

Berlin, 3. November 2011 Marschmusik in der Berliner O2-World. Wer denkt, dass sich hier nur einige Militärliebhaber versammelt haben, der irrt gewaltig. Das Premierenpublikum ist ein bunt gemischtes Musikliebhaberpublikum. Diese Art von Militärmusikpräsentation hat schon immer eine große Berliner Fangemeinde gehabt.

Berlin TATTOO ist ein Markenzeichen und was hier in der O2-World am Ostbahnhof geboten wird, ist ein Spektakel sondergleichen. Berlin-Tattoo ist ein gigantisches Festival der Sinne! Hier werden nicht halbseidene Militärabläufe zelebriert, sondern Jazz, Pop, Klassik und halt auch Marschmusik als besonderes Kulturgut präsentiert. Die Augen werden von den vielen Eindrücken überwältigt.

Das musikalische Top-Event genießt die offizielle Unterstützung der Bundeswehr und steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministers der Verteidigung, Dr. Thomas de Maizière. „Mit dem Berlin TATTOO wird die völkerverbindende Sprache der Musik verknüpft mit dem Helfen und Eintreten für Schwächere“, sagt Bundesminister de Maizière. Mit der Veranstaltung kann der BundeswehrVerband finanziell auch Projekte des Soldatenhilfswerkes unterstützten. 1992 verabschiedeten sich die britischen Streitkräfte musikalisch mit „The Last Tattoo“ von ihrem treuen Berliner Publikum. Nun ist Berlin TATTOO als offizieller Nachfolger des Berliner Militärmusikfestes in die großen Fußstapfen des „Basel Tattoo“ getreten. Dies ist mit beeindruckendem Aufwand in Berlin bei der Deutschlandpremiere von Berlin TATTOO hundertprozentig geglückt.

Zum Opening marschiert eine bunte Mischung der Massed Military Bands durch das große nachgebaute Brandenburger Tor. Zusammen mit dem Wachbataillon beim Bundesminister der Verteidigung ist die Halle schnell gefüllt. Die Fahnen der beteiligten Nationen werden präsentiert. Das militärische Auftreten vergisst der Zuschauer ganz schnell. Bei „Massed Pipes und Drums“, jener stolzen schottischen Tradition von Dudelsackspielern und Trommlern, haben sich eigens 200 Musiker aus 7 Bands verschiedener Länder zusammengefunden: Der Klang der Dudelsäcke erfüllt die Mehrzweckhalle. In blau-, grün- und rotkarierten Röcken wird Musik gemacht. Die Trommeln spielen dazu, Trommelstöcke werden kunstvoll zwischen den Fingern gedreht und das Publikum ist begeistert.

Das „Luftwaffenmusikkorps 2“ aus Karlsruhe, dass 2008 als erstes deutsches Militärorchester in Israel war, spielt den beliebten Marsch aus Petersburg; aber auch Bossanova und Can-Can haben sie in ihrem musikalischen Gepäck.

Leise und laute Töne, jazzige Klänge und Folkloremusik gemischt mit Jazz, das ist das Erfolgsrezept dieser großen Berlin TATTOO-Musikshow! Hier wird nicht nur marschiert, sondern auch zur Musik getanzt!

Die „Militärmusik Rekrutenschule“ der Schweiz bringt mit Leichtigkeit und viel Spielfreude eine schöne Atmosphäre nach Berlin. Besonders mit „Ein Freund, ein guter Freund“ ziehen sie die Berliner Fans singend in ihren Bann. Zu jedem Tattoo gehört ein Auftritt der beliebten schottischen Highland Dancers. Die „Ailsa Craig Highland Dancers“, schon einmal mit der bekannten Band „Red Hot Chilli Pipers“ aufgetreten, ist eine anspruchsvolle Frauentanzgruppe, die schottisches Ballett in farbenfrohen Schottenröcken präsentiert. Die größte US-Militärband auf ausländischen Boden, die „U.S. Army Europe Band and Chorus“, bringt jazzige und rockige Töne im Glenn-Miller-Sound auf die Bühne, wo sonst auch Eishockey gespielt wird. Vier Paare tanzen nach den mitreißenden Liedern „Sing, Sing, Sing“ und „In the Mood“.

Die Band der königlichen schwedischen Armee ist Teil der legendären „Royal Livgardet“, dessen erste Pflicht es ist, Stockholm und das Königshaus zu schützen. In Berlin sind die adrett gekleideten Musiker mit ihren glänzenden Pickelhauben mit weißem Büschel, um das Publikum richtig einzuheizen.
Foto:promo
So sind die besonders abwechslungsreichen Formationen und die virtuosen Trommelkünste hervorzuheben, die das Publikum verzaubern. Traurig melancholisch oder belebend schmissig, mit „Gimme, gimme, gimme“ nach ABBA-Rhythmen, haben die Schweden ein Erfolgsrezept für abwechslungsreiche Unterhaltung gefunden!

Mit einem farbigen und witzigen Trommelfeuer überzeugt die „Militärmusik Rekrutenschule“ mit den Trommlern aus der Schweiz.

Ein Höhepunkt jagt den Anderen, fast atemlos wird Berlin TATTOO dargeboten. Hier gibt es einfach keine Pause für Langeweile! Zweieinhalb Stunden wird die Veranstaltung insgesamt ohne Pause dauern.

Die niederländisch-königliche Militärband „Johan Willem Frisco“ und das Blechbläser-Ensemble des niederländischen Grenadierregiments treten in Berlin gemeinsam mit ihren hohen Fellmützen auf. Die volle Klangfarbe ihrer Musik braucht keinen Vergleich zu hochwertigen klassischen Orchestern fürchten.

Das Drillteam des Wachbataillons des Verteidigungsministers kann auf eine lange preußische Tradition zurückblicken. So war es dann auch für viele Zuschauer einer der Höhepunkte, wenn in einer exakten Choreographie Gewehre präsentiert und durch die Luft geworfen werden. Es ist sicherlich auch etwas Einzigartiges, wenn diese militärische Tradition in einer solchen Veranstaltung gezeigt wird. Andererseits trat hier der musikalische Aspekt der Show deutlich in den Hintergrund und man merkte, dass es sich, mit strengem Preußenschritt marschierend, um militärische Wurzeln der Veranstaltung handelt.

Die spektakuläre Formation „Band of the Moscow Military Conservatoire“ zeichnet sich durch die Besonderheit aus, dass in ihren Reihen ausschließlich angehende Dirigenten spielen. So waren auch die tatsächlichen Dirigenten eine amüsante Augenweide, wie sie mit ihren Armen und Händen gleichzeitig musikalischen Takt angaben und die Formation über die Bühne lenkte. Die britische „The Band of the Royal Logistic Corps“ mit ihren weißen Helmen und das Wehrbereichmusikkorps 3 aus Thüringen wussten zu überzeugen. Die Erfurter spielten den Tannhäusermarsch und setzten die Toccata und von Michael Jackson „Thriller“ in eine gute Militärkapelleninterpretation um.

Wenn es nicht noch ein fulminantes Finale gegeben hätte, wären dies ansonsten die Schweizer „Top Secret Drum Corps“ geworden. In Basels Brust schlägt eine Trommel, die schon im Spätmittelalter eine wichtige Rolle spielte. Das haben die Trommler einzigartig dargestellt! Ein Trommelfeuer der Spitzenklasse entfachte die Gruppe in den flotten schwarzen Uniformen. Trommelstöcke fliegen durch die Luft und ein sagenhafter Trommelsound ertönt. Die Klasse der Musiker erinnert stark an japanische Trommelkünstler. Die Choreografie wird exakt umgesetzt und besonders beeindruckend ist es, wenn brennende Trommelstöcke den temperamentvollen Takt schlagen. Die Schweizer haben Lust am Spiel und das spürt der Zuschauer in jeder Sekunde der Show. Das Publikum dankt es mit lautstarkem Applaus.

Viele der erstklassigen Formationen treten sonst nur bei offiziellen Staatsanlässen in ihren Ländern auf. Punktuell hat der Berolina-Chor die Musik am Abend untermalt.

Beim Finale des Berlin TATTOO kamen noch einmal die über 1.000 Mitwirkenden auf die Bühne. Ein beeindruckendes Bild und noch die letzten Lieder mit garantiertem Gänsehautfaktor: „We are the world“, der Song von Michael Jackson und Lionel Richie von „USA for Africa“ oder das bekannte Soldatenlied „Lilly Marleen“ von Lale Anderson. Die deutsche Nationalhymne mit Pipes and Drums war dann ein getragener und würdevoller Abschluss für eine lockere und lebenslustige Veranstaltung.

Berlin TATTOO ist eine Gesamtkomposition für alle Sinne. Wer es in diesem Jahr verpasst hat, kann sich schon auf 2012 freuen.

Thomas Moser –BerLi-Press (www.berli-press.de)

 

www.berlintattoo.com

Nächstes Berlin TATTOO: 1.-3. November 2012

Annett Louisan im Tempodrom: „In meiner Mitte“

November 5, 2011

Berlin, 19. Oktober 2011 Hingehaucht oder gerockt? Die Sängerin ANNETT LOUISAN ist nicht in eine musikalische Schublade unterzukriegen! Mit dem neuen Programm „In meiner Mitte“ hat sich die Chansonsängerin auf den Weg zu diesem „merkwürdigen Ort“ gemacht. Aufgewachsen ist sie in einem kleinen Ort an der Elbe im jetzigen Sachsen-Anhalt. „Dieser Ort hat meine Kindheit und damit mein ganzes Leben tief geprägt“, betont die junge Frau, die heute zu den erfolgreichsten und prägendsten Sängerinnen im deutschsprachigen Raum gehört. Die Premiere ihres neuen Programms feiert ANNETT LOUISAN vor ihren begeisterten Fans im ausverkauften Berliner Tempodrom.

Mit dem titelgebenden Opener der neuen CD betritt die Künstlerin mutig und kraftvoll die Bühne und meistert souverän alle musikalischen Klippen (die es gar nicht zu geben scheint!). Der Eine und Andere mag ANNETT LOUISAN besonders gut verstehen, wenn sie -begleitet vom Akkordeon- von ihrer „Pärchenallergie“ singt. Musikalisch lustvoll leuchtet sie die „Allein und beisammen“-Facetten im Leben aus. Die Songs der neuen Platte haben abwechslungsreiche Sounds zu bieten: Ein bisschen Rock, viel Folk, aber immer für jeden Text ganz individuelle Klänge!

„Ich wollte einfach persönlicher werden und fragte mich: Wer ist eigentlich Annett Louisan?“ erzählt ANNETT. Auf der Suche nach einer Antwort zog sie für eine Zeit allein nach New York. „In der Mutter aller Städte konnte ich alles sein und niemand. Gerade das half mir einen ehrlicheren Blick auf mich selbst zu bekommen. Ich habe dort wieder angefangen mehr Gitarre zu spielen und habe mir sehr viele Konzerte angeschaut.“ Dann ging es zurück nach Deutschland, wo sie beispielsweise in Augsburg Brecht gesungen hat. „Mir ging es einfach darum, etwas völlig anderes zu machen, um mich zu orientieren.“ Im Frühjahr 2010 kehrte sie nach Berlin zurück und begann mit der Arbeit an ihrem fünften Album.

Ein Großteil der Songs entstammt der Kooperation von ANNETT LOUISAN mit dem neuen musikalischen Partner Danny Dziuk. ANNETT LOUISAN schrieb bei ihren Liedern selbst mit. Hinzu gekommen sind weitere Songwriter wie zum Beispiel Annette Humpe und Ulla Meinecke.

Im Cover heißt es: „In den Songs tauchen immer wieder aquarellartig hingetupfte Märchenmotive auf, kraftvoll archaische Bilder vom Leben am Meer und am Fluss, aber auch mit mal feiner, mal beißender Ironie beziehungsreich formulierte witzige Geschichten vom komplizierten Leben eines oder mehrerer Metropolenbewohner auf der Suche nach dem großen Glück, der großen Liebe, dem Sinn des Lebens im Großen und Ganzen.“ Besser kann man es kaum ausdrücken, was das Erfolgsrezept der ANNETT LOUISAN, besonders bei den Texten, ausmacht.

„Auf der Jagd nach Mr. Big“ besingt die Künstlerin auf der neuen CD ein besonderes fieses Männerexemplar. „Vorsicht zerbrechlich“ zeigt die zarte Seite der kleinen Powerfrau. Als vollkommen neues Lied, das nicht mehr den Weg auf die neue CD geschafft hat, präsentiert ANNETT LOUISAN „Padam“ und kann damit den Saal zum Mitsingen bringen. Das Konzert lässt den neuen Wind der frischen CD spüren!

ANNETT LOUISAN, die gerne mit ihrem Publikum Kontakt aufnimmt, ist sich keinesfalls zu Schade für ältere Songs. Die Band beeindruckt mit einer exzellenten Qualität an allen Instrumenten. Das wird bei den Soli besonders deutlich. Bekannte Songs haben einen neuen Sound erhalten und erscheinen so als ganz neue musikalische Kunstwerke. Mit „Torsten Schmidt“ rockt die Sängerin so richtig die Bühne und kaum einem hält es da auf den Sitzen. Der Telefonsong „Wähl die 1“ oder auch der „Prosecco-Song“ und „Ich will doch nur spielen“ gehören zu den besonders bekannten Songs, die das Publikum immer wieder gerne hört.

Bei den Liedern „Moon-Rriver“ von Audrey Hepburn oder auch den Song von Charles Aznavour, in der deutschen Fassung „Spiel Zigeuner“, mit einer wunderbaren Cello-Begleitung, kann die Chansonnette trumpfen. Ihre Lieder und ihre persönliche Art können die Seele der Zuhörer berühren und dabei auch lustig sein. Tough und melancholisch, eine riesige Bandbreite, die sich bei ANNETT LOUISAN immer weiter zu entwickeln scheint.

Beim Zugabeteil gab es dann kein halten mehr und in den Gängen wurde getanzt. Der „Teilzeithippie“ von ihrer letzten CD sorgte für ein euphorisches Ende der Show.

Besonders darf man sich auf ein Konzert am 27. April des nächsten Jahres im TIPI am Kanzleramt freuen. Hier wird sie mit ihrem Akustik-Trio aufspielen. Wie faszinierend ihre Musik in einer einfachen handgestrickten Variante sich anhört, kann man bei Veröffentlichungen in YouTube erahnen. Hier kann das künstlerische Talent von ANNETT LOUISAN ungeschminkt und atemberaubend bei Auftritten im TV NOIR (Heimathafen Neukölln) bewundert werden.

Einen Gast hatte ANNETT LOUISAN dann doch noch zum Beginn der Show mitgebracht. Aus der besagten „Musik-Talkshow“ TV NOIR präsentierte sich „TEX“ Drieschner auch einfach nur gut!

ANNETT LOUISAN lädt zum Träumen und zum Schmunzeln ein: reine Erholung für die Seele!

Thomas Moser- BerLi-Press (www.berli-press.de)

http://www.annettlouisan.de

BerLi-Press- Bericht von der „Teilzeithippie-Tour 2009“: http://weblog.berli-press.de/archive/2009/02/12/annett-louisan-als-teilzeithippie-auf-tour.htm