Archive for November 2009

20 Jahre Mauerfall – Das neue Denkmal an der B 96 vor Lichtenrade

November 8, 2009

Überwinden, Durchdringen und Öffnen von Mauern

Wenn man als Autofahrer vom Berliner Ring auf der B 96 nach Berlin fährt, sieht man seit einigen Tagen kurz vor der Stadtgrenze, wo vor 20 Jahren die Mauer Lichtenrade vom Umland abgeschnitten hatte, ein imposantes Mauerdenkmal aus Stahl.

Mit einer Höhe von 3 Metern sind die fünf gewölbten Stahlplatten schon aus der Ferne gut zu erkennen. Flüchtige und flüchtende Menschen, die aus dem Kunstwerk geschnitten und aufgesetzt wurden, suchen den Weg in die Freiheit und erklimmen die Mauerteile. Aus jeder Perspektive erschließt das Denkmal sich in unterschiedlichen Interpretationsmöglichkeiten.

Am 6. November 2009 wurde das Denkmal mit einem Bürgerfest an dem Ort feierlich eingeweiht, wo sich nach der Maueröffnung Bürger aus Ost und West, hinter dem Kirchhainer Damm am ehemaligen Grenzübergang für Müllfahrzeuge, in den Armen lagen. Das Denkmal wurde nach den Plänen der Künstlerin Kerstin Becker vom Stahlbauunternehmen SIAG aus Finsterwalde gebaut. Das neue Kunstwerk, das sich wie ein Scherenschritt aus riesigen Stahlplatten in den Himmel reckt, zog viele Besucher aus Ost und West zum Festgelände an der Stadtgrenze.

Der 1989 frisch gewählte und noch heutige Landrat Giesecke hatte die Idee, dass vom Landkreis Teltow-Fläming ein Kunstwerk an dieser Stelle an den Mauerfall erinnern sollte. Es wurde dann ein Wettbewerb ausgelobt, den die Künstlerin Kerstin Becker mit ihrem mehrdimensionalen Kunstwerk gewann. Die Kosten für das Kunstwerk hat der Landkreis übernommen und die Festveranstaltung wurde vom Bezirk Tempelhof-Schöneberg ausgerichtet.

Mit einem gut besuchten ökumenischen Gottesdienst begann die Freiluftveranstaltung. Landrat Peer Giesecke begrüßte die vielen Bürgerinnen und Bürger, Verantwortliche aus der Politik in Tempelhof-Schöneberg und aus Brandenburg, den Ehrengast Klaus Wowereit und bedankte sich bei den vielen Helfern.

Der damalige Volksbildungsstadtrat und heutige Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit, der zu der Zeit in Lichtenrade lebte, war schon vor 19 Jahren an dieser Stelle beim Wiedervereinigungsfest vor den Toren von Berlin anwesend.

Klaus Wowereit erinnert in seiner Ansprache an diese historischen Stunden und Tage: „20 Jahre nach Mauerfall, 20 Jahre nach der friedlichen Revolution, ist ein guter Anlass zu erinnern, zu gedenken, aber auch nach Vorne zu schauen. Zu erinnern und gedenken erst einmal den vielen Opfern, die an der Mauer gestorben sind…Es waren nicht Regierungen oder kluge Staatsfrauen und Staatsmänner, die die Mauer zu Fall gebracht haben, sondern es waren Menschen und Bürgerrechtler, die auf die Straße gegangen sind, die für die Freiheit und Demokratie gekämpft haben, die ihr Leben aufs Spiel gesetzt haben, um eine Änderung herbeizuführen. Ihnen gebührt der Dank nach 20 Jahren Mauerfall!…Sie haben die Konfrontation in Europa zwischen Ost und West beendet!“

Klaus Wowereit freut sich sehr über die riesige Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit zum Gedenktag am 9. November. Wowereit berichtet auch von seinen persönlichen Erlebnissen: „Am 10. November war ich am Kirchhainer Damm, da kamen die ersten Trabbis hier durch diesen Grenzübergang.“ Der Regierende Bürgermeister appelliert an die Anwesenden: „Bitte erinnern wir uns gemeinsam an diese glückliche Zeiten, wie wir uns in den Armen lagen. Dann relativieren sich die Probleme von heute in einer ganz besonderen Art und Weise. Wir sollen nicht vergessen, wie es vorher war und was wir alle zusammen erreicht haben.“

Wowereit freut sich über das errichtete Monument der Künstlerin Kerstin Becker. Die Grundidee des Denkmales: „Überwinden, Durchdringen und Öffnen von Mauern“ ist ein richtiges und wichtiges Motto, meint Wowereit. „Ich hoffe, dass das gute Beispiel von 1989 sich fortsetzt und überall wo heute noch in der Welt Mauern stehen oder in den Köpfen sind, diese Mauern überwunden und durchdrungen werden und eine bessere Zukunft auch woanders für die Menschen entsteht.“

Bezirksbürgermeister von Tempelhof-Schöneberg Ekkehard Band begrüßte den Kreistagsvorsitzenden Klaus Bochow, BVV-Vorsteher Rainer Kotecki, weitere Bezirksamtsmitglieder und den Alt-Bürgermeister von Tempelhof Wolfgang Krueger.

„Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnert, ist dazu verdammt sie zu wiederholen!“ zitiert Band und sagt: „Fortschritt ist ohne Gedächtnis nicht möglich!“ Band will, dass die historischen Bilder nicht verloren gehen. „Aus diesem Grunde ist es wichtig und richtig, dass auch an dieser Stelle an die deutsche Geschichte erinnert wird…und zwar wie ich finde in imposanter Weise!..Mit einer Präsenz, der sich niemand entziehen kann. Die Wissenden werden sich beim Anblick erinnern, die Unwissenden werden zum Fragen provoziert und es wird ein Dialog der Generationen entstehen“ meint Bezirksbürgermeister Band.

Der Bezirksbürgermeister erinnert weiter: „Am 2. Oktober 1990 fand an dieser Stelle ein großes Vereinigungsfest statt. Das war auch die Wurzel für eine Partnerschaft des Bezirkes Tempelhof (jetzt Tempelhof-Schöneberg) und dem Landkreis Zossen (heute Landkreis Teltow-Fläming).“ Band weiter: „Wir müssen die Zukunft des Landes auf gleicher Augenhöhe gemeinsam gestalten! Wir sind ein Volk!“

Landrat Peer Giesecke erinnert in seinem Grußwort an den Grund, warum dieses Fest hier stattfindet. Es war das Fest am 2. Oktober 1990, wo sich am ehemaligen Grenzübergang für Müllfahrzeuge Bürgerinnen und Bürger aus Ost und West in den Armen lagen.

„20 Jahre Mauerfall, 20 Jahre sind eine Generation. Mir läuft heute immer noch eine Schauer den Rücken runter, wenn ich an dieser Stelle mit dem Auto lang fahre und ich freue mich, dass es heute so funktioniert. Dieses Kunstwerk soll Anlass für das eine und andere Kind sein, dass es die Eltern fragt, warum das denn da steht? Damit soll das Kunstwerk uns allen Wissen und Identität vermitteln.“

Die Künstlerin erläutert, dass, wenn man zum Beispiel auf der B 96 aus dem Osten kommt und nach Berlin-Lichtenrade fährt, man einen geschlossenen Blick hat und mit den Figuren eine unterschiedliche Fern- und Nahwirkung entsteht. Wenn man aus Berlin kommt, hat man den offeneren Blick. Auch als Fußgänger und Fahrradfahrer wird man von allen Seiten einen unterschiedlichen Eindruck gewinnen können.

Die Musikschule des Landkreises Teltow-Fläming gestaltete den musikalischen Rahmen bei den Reden zur Denkmalenthüllung. Die Rockgruppe LIFT aus Dresden schenkt den Besuchern, auf diesem durchaus interessanten Alternativ-Festplatz, zum Abschluss „Wasser und Wein“ und andere schöne Rockballaden.

Ein wunderschönes Denkmal und ein gelungenes, freudiges und würdiges Fest an der ehemaligen Deutsch-Deutschen Grenze vor den Toren der Stadt Berlin, in Mahlow, direkt vor Lichtenrade!

 

Thomas Moser –BerLi-Press / auch Fotos (www.berli-press.de) für www.lichtenrade-berlin.de

 

 

Weitere Berichte in der Internetzeitung von Lichtenrade:

1.) Kerstin Beckers Entwurf siegte: http://weblog.lichtenrade-berlin.de/archive/2009/06/22/denkmal-vor-lichtenrade—20-jahre-nach-dem-fall-der-mauer.htm

2.) Vorankündigung der Festveranstaltung: http://weblog.lichtenrade-berlin.de/archive/2009/08/26/20-jahre-mauer-ffnung.htm

3.) Pressekonferenz mit Landrat, Bezirksbürgermeister und Künstlerin http://weblog.lichtenrade-berlin.de/archive/2009/10/20/6-november-2009-in-lichtenrade—mahlow.htm

Website der Künstlerin Kerstin Becker: http://www.atelier-kerstinbecker.de

Website von LIFT: http://www.lift-rockballaden.de/home.htm

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Informationsstelen – Mauertote auch bei Lichtenrade

November 8, 2009

Am Wochenende vor den großen Feierlichkeiten zum 20. Jahrestag des Mauerfalls wird an der ehemaligen Grenze vor den Toren von Berlin-Lichtenrade den Mauertoten gedacht.

Auf Initiative des Fördervereins der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde stellt die Stiftung Berliner Mauer mit Unterstützung der Berliner Senatskanzlei, Informationsstelen als Erinnerung an die mindestens 136 Mauertoten auf, die von 1961 bis 1989 an der Berliner Mauer erschossen wurden oder im Zusammenhang mit einem Fluchtversuch verunglückt sind. Die erste Stele für Horst Kullack, der am 13.12.1971 zwischen Großziethen und Lichtenrade angeschossen wurde, wurde nun feierlich vom Präsidenten des Abgeordnetenhauses Walter Momper enthüllt. Bei schönstem Herbstsonnenschein kamen viele Angehörige der Maueropfer von Lichtenrade, interessierte Bürger und eine beachtliche Anzahl von Pressevertretern zur Lichtenrader Chaussee/Groß-Ziethener Straße. Mitten auf dem ehemaligen Grenzstreifen, circa 100 Meter nördlich von der Straße entfernt, konnte man zwei noch verhüllte Säulen, eine hohe Säule und eine etwas kleinere Informationsstele, betrachten. Es wurde in der Feierstunde auch noch drei weiteren Mauertoten an der Grenze zu Lichtenrade gedacht: Herbert Kiebler (erschossen am 27.6.1975 im Grenzstreifen zwischen Mahlow und Lichtenrade), Eduard Wroblewski (erschossen am 26.7.1966 auch am Grenzstreifen in Mahlow) und dem 14-jährigen Christoph-Manuel Bramböck, der in Höhe vom Schichauweg beim „Mauerpicken“ 1990 ein Unfallopfer wurde.

Harald Fiss, Ehrenvorsitzender des Fördervereins Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde, hat das Gesamtberliner Projekt initiiert und vorangetrieben. Er begrüßte die Ehrengäste aus Teltow-Fläming und Tempelhof-Schöneberg, die interessierten Besucher und besonders die Angehörigen der Mauertoten. Fiss erläutert, dass in der ersten Phase insgesamt 9 Stelen gesetzt wurden. Harald Fiss lädt die Gäste ein, auch die anderen Stelen zu besuchen. „Wir freuen uns, dass wir durch unser Tun dazu beitragen konnten, dass die Geschichte des Mauerweges um diesen wichtigen Aspekt der Mauertoten ergänzt werden konnte. Wir sind es aber auch den Opfern schuldig, an die Unmenschlichkeit der Mauer und der Sinnlosigkeit der Morde zu erinnern.“

Der Direktor der Stiftung Berliner Mauer, Dr. Axel Klausmeier, sprach vom Unrechtssystem der Unterdrückung in der DDR: „Die Stelen sind in gewisserweise vertikale Stolpersteine, die helfen sollen, dass die Toten nicht vergessen werden. Sie sollen aber auch helfen darüber nachzudenken, welcher Wert die Freiheit ist.“ Axel Klausmeier dankt im Namen der Stiftung besonders Harald Fiss und den Angehörigen der Mauertoten für ihr Erscheinen.

Frank Henkel, Fraktions- und Landesvorsitzender der CDU Berlin spricht in seinem Grußwort vom Glück, was er mit dem Tag des Mauerfalls verbindet: „Für Viele kam dieses glückliche Ereignis aber zu spät“. Henkel erinnert an die vielen Mauertoten an der Berliner Mauer. „Veranstaltungen wie diese, in geschichtlichen Zusammenhängen wie diesen, berühren mich vor dem Hintergrund meiner eigenen Biografie ganz besonders“ sagt Henkel. Weiter sagt Henkel: „Ich hatte große Glück, dass meine Eltern die Auseinandersetzung mit dem SED-Staat nicht gescheut haben und gegen alle Widerstände auf eine Ausreise gedrängt haben, auch wenn das mit persönlichen Risiken und Nachteilen behaftet war. So hatte ich 1981 die Chance bekommen, ein neues Leben in Freiheit anzufangen.“ Frank Henkel findet: „Jedes Opfer hat die Mauer auch brüchiger gemacht.“ Henkel bedauert, dass viele Erinnerungen an die Mauer im Glückstaumel der Wiedervereinigung vernichtet wurden: „Man darf im Bemühen der Erinnerung nicht nachlassen, damit nicht vergessen wird, dass der DDR-Staat eine Diktatur war! Es ist wichtig, dass wir angemessene und würdevolle Orte der Erinnerung wie diesen für Alle haben, für Zeitzeugen, für Touristen, für Wissenschaftler, aber auch und vor allem für junge Menschen, die die Mauer und die Teilung der Stadt nicht mehr selbst erlebt haben.“

Walter Momper, Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin, findet es wichtig an die Opfer der Mauer zu erinnern. Momper erinnert an den 13. August 1961, der Teilung von Berlin, und an die Hilflosigkeit der Menschen. „Die Mauer trennte eine Millionenstadt. Zahllose Verbindungen wurden zerschnitten. Es sind immer die Einzelnen, die unter den Folgen politischer Taten zu leiden haben.“ In seiner Gedenkrede führt Momper weiter aus; „Die Teilung Europas, Deutschlands und Berlin war ein Ergebnis des Zweiten Weltkrieges, des Krieges, der von Deutschland angezettelt wurde. Die Alliierten gaben in ihren jeweiligen Besatzungszonen die Richtlinien gemäß ihrer eigenen politischen Vorstellung vor. Mit dem Beginn des Kalten Krieges teilte sich die Welt mehr und mehr in eine östliche und eine westliche Einflusssphäre. Das wurde durch den Bau der Mauer manifest! …Beim Mauerfall war das deutsche Volk das glücklichste Volk der Welt.“ Momper verweist auch darauf, wie viele Menschen ihre Fluchversuche mit dem Leben bezahlen mussten: „Mit der Enthüllung der Gedenkstelen wollen wir den Opfern gedenken, die in diesem Bereich der Grenze bei der Flucht erschossen wurden. Vor diesem geschichtlichen Hintergrund ist eine DDR-Nostalgie, die heute manchmal sichtbar wird, wenig und ich würde sagen für mich unverständlich! Es ist gut, dass an jedes einzelne Schicksal, an jede einzelne Person und an jedes einzelne Opfer gedacht und erinnert wird und man davon etwas lernen kann! Dafür sind Denkmäler da!“

Nach den Ansprachen wurden die Stelen enthüllt, Kränze niedergelegt und den Maueropfern gedacht.

Die Stelen sind eine wichtige und richtige Erinnerung an die Mauertoten an dieser Stelle, am ehemaligen Todesstreifen vor Lichtenrade, und nicht nur im Zentrum von Berlin!

Bericht und Fotos von Thomas Moser -BerLi-Press- (www.berli-press.de)  für www.lichtenrade-berlin.de

LINK zur Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde (Stiftung Berliner Mauer)

Inschrift der Informationsstele:

Horst Kullack
geboren am 20. November 1948
angeschossen am 31. Dezember 1971
gestorben am 21. Januar an den Folgen der Schussverletzung

Am Silvesterabend 1971 machte sich Horst Kullack aus Großziethen im Schutz der Dunkelheit auf den Weg zur Grenze. Vermutlich wollte er zu seinen Verwandten in West-Berlin. Obwohl die Grenztruppen schon einen Hinweis auf den Flüchtling bekommen hatten, gelang es ihm, den Hinterlandsicherungszaun zu übersteigen und bis zur Sperrmauer vorzudringen. Plötzlich stand er im gleißenden Scheinwerferlicht und Grenzposten gaben gezielte Schüsse auf ihn ab. In den Bauch getroffen, brach Horst Kullack schwer verletzt zusammen. Trotz starker Blutungen wurde er in einem Trabant „Kübel“ ins Hinterland transportiert und erst hier medizinisch versorgt.

Als sein Vater ihm im Krankenhaus besuchen wollte, wurde er erst nach lauten Protesten ans Krankenbett seines Sohnes gelassen. In fünf Operationen versuchten die Ärzte vergeblich, das Leben des jungen Mannes zu retten. Horst Kullack starb am 21. Januar 1972 im Alter von 23 Jahren.

1995 verurteilte das Landgericht Potsdam die beiden Todesschützen wegen gemeinschaftlichen Totschlags zu einer Jugendstrafe von je fünfzehn Monaten auf Bewährung.

Auf West-Berliner Seite erinnert seit 1988 ein Gedenkkreuz an Horst Kullack.

Brass Band Berlin – Musik, Show und Slapstick

November 8, 2009

Die Brass Band Berlin und ihr Bandleader Thomas Hoffmann, elf Top-Musiker aus den großen Berliner Orchestern, ziehen wie beim Straßenkarneval zu den Klängen von „When the Saints go marchin in“ in die ehrwürdige Philharmonie in Berlin ein.

Sie spielen an diesem November-Nachmittag, wie Thomas Hoffmann es anmoderiert, „bekannte und auch sehr bekannte Titel.“ So auch zum Anfang die Erkennungsmelodie, wenn die Heiligen einmarschieren. Die Brass Band Berlin kann man nicht in eine Schublade packen, macht braucht einen ganzen Schrank voller Klangüberraschungen. Sie sind Kirchen- und Turmbläser, jazzige Interpreten, Filmorchester, Kur- und Zirkuskapelle und Staatsorchester in Einem!

Im Programm der Band sind zum Beispiel „Bourree“ von Bach, ein Richard-Wagner-Potpourri in Dixielandstyle, Wilhelm-Tell-Fantasien von Rossini, Volkslieder, Zar und Zimmermann wird mit Dave Brubeck gemixt und die West Side Storymelodien von Leonard Bernstein wird interpretiert. Mit „Boléro“ von Ravel füllten sich nach der Pause wieder die Bandreihen auf der Bühne. Besonders witzig und originell war dann der „Typewriter“, bei dem ein rotes Privileg-Schreibmaschinenmodell zum Einsatz kam. Percussion, die Schreibmaschine und eine Vielzahl von musikalischen Spezialeffekten beherrscht Thomas Hoffmann mit einer witzigen Leichtigkeit perfekt. Aber auch singend und hauchend überzeugt Hoffmann als Marilyn Monroe mit „I wanna be loved by you.“ Die Band spielt eine Carmen-Suite im Schweinsgalopp und bei Operettenklängen „ohne Probe“ wird Slapstick pur gezeigt. „Sing, sing, sing“ bildet mit einem faszinierend kraftvollem Schlagzeug- und Klarinettensolo einen fulminanten Abschluss des Konzertes. Die Presse ist begeistert: „Das swingt und fetzt, das rockt und rollt, das trötet, quäkt und ballert“ (Hamburger Morgenpost).

Die Brass Band Berlin kann alles! Sie kann mächtig, leicht und verspielt aufspielen. Es gibt immer eine Klatsch- und Schmunzelgarantie, auch an diesem schönen Samstagnachmittag! Die Zuhörer können sich schon jetzt auf die Weihnachtskonzerte der Band freuen!

Thomas Moser –BerLi-Press (www.berli-press.de) für www.lichtenrade-berlin.de

Link zur Band: http://www.brass-band-berlin.de